Unser Entwicklungsmodell.
Wir haben ein paar Grundsätze: Erstens soll jede und jeder den Job machen, den sie oder er am besten kann, und der ihr oder ihm am meisten Spaß macht. Zweitens soll sich jeder (ab hier ohne und/oder) nach Neigung und Fähigkeit weiterentwickeln — im eigenen Interesse und im Interesse der Firma. Drittens darf jeder seinen Schwerpunkt wechseln; niemand steckt in einer Schublade. Und schließlich spielen Geschlecht, Hautfarbe und Herkunft nicht die geringste Rolle, ja nicht einmal der Dialekt. Unser Entwicklungsmodell ist der Rahmen, in dem wir unsere Kollegen einordnen und fördern. Es definiert drei Entwicklungspfade und fünf Entwicklungsstufen.
Junge Kollegen, vor allem Absolventen, beginnen als Software-Ingenieur und steigen nach wenigen Jahren zum Senior-Software-Ingenieur auf. Software-Ingenieure entwerfen Komponenten, programmieren, testen und integrieren. Sie betreuen Schulungen als Co-Trainer und unterstützen erfahrene Kollegen bei der Software-Diagnose. Senior-Software-Ingenieure übernehmen die Verantwortung für größere Software-Einheiten und leiten junge Kollegen an. Sie arbeiten selbständig als Trainer und führen Software-Diagnosen in eigener Verantwortung durch.
Nach dem Senior-Software-Ingenieur unterscheiden wir drei Entwicklungspfade: Architekten und Berater in der Fachkarriere, Manager in der Manager-Karriere. Es gibt jeweils drei Stufen: Architekt, Seniorarchitekt und Chefarchitekt; Berater, Seniorberater und Chefberater; Projektleiter, Projektmanager und Seniormanager. Diese Stufen sind mit Gehaltsbandbreiten verknüpft. Jeder neue Mitarbeiter wird nach bestem Wissen und Gewissen in dieses Schema einsortiert. Und jede Beförderung ist eine ernste Angelegenheit, die wir genauso sorgfältig erwägen wie eine Neueinstellung.
Software-Architekten verantworten die Architektur kleiner und großer Systeme und gestalten ganze Systemlandschaften. Sie treffen Entscheidungen in Bezug auf Technologie, Einsatz von Standards und viele andere Optionen. Sie schreiben Anforderungsanalysen, Machbarkeitsstudien, Gutachten und oft auch Programme.
Software-Berater haben durchaus Ahnung von JEE oder .NET, aber ihr Schwerpunkt ist die Anwendung des Kunden. Sie analysieren und modellieren Prozesse, schreiben Fachkonzepte und beraten in strategischen und methodischen Fragen. Ihr Gefühl für Machbarkeit ist stark entwickelt. Bei der QAware arbeiten Berater und Architekten eng zusammen.
Auch unsere Manager sind Software-Ingenieure. Projektleiter führen kleine, mittlere und später auch große Teams. Sie planen und steuern ihr Projekt; sie berichten den Projektfortschritt an das QAware-Management und an den Kunden. Wir geben uns viel Mühe, junge Projektleiter an diese Aufgaben heranzuführen. Jeder fängt mit kleinen Führungsaufgaben an, niemand wird mit seinen Sorgen allein gelassen. Natürlich erwarten wir von erfahrenen Projektmanagern, dass sie selbst in dieser Weise wirken.
Mit zunehmender Erfahrung sind Kollegen aller Richtungen eingebunden in die Vertretung der QAware beim Kunden oder auf Kongressen und in die Entwicklung der Firma selbst. Bei entsprechender Neigung und Eignung übernehmen sie Linienfunktionen als Bereichsleiter.
