Einfach, aber nicht leicht.

Wir schätzen, planen und steuern komponentenorientiert: Die Software-Architektur strukturiert das Projekt. Den Gesamtaufwand ermitteln wir in Expertenklausuren und plausibilisieren ihn mit algorithmischen Schätzverfahren. Unsere Kalkulation basiert auf der Aufwandsschätzung und berücksichtigt die Risiken. Unsere Planung ist ausgerichtet an prüfbaren Meilensteinen, die wir auf Basis unserer Schätzung errechnen und nicht erträumen. Wir messen den Projektfortschritt kontinuierlich und ermitteln den Restaufwand in regelmäßigen Abständen.

 

Aber Zahlen und Aufwandstabellen sind nicht einmal die halbe Miete, denn eine Zeitlang kann man jedes Projekt gesund rechnen. Der Projektmanager braucht ein ausgeprägtes Gefühl für die Machbarkeit und Integrierbarkeit von Komponenten. Wie ein Trainer im Sport muss er wissen, was er dem Team abverlangt oder zumutet.

 

Wenn das alle verstanden haben, ist Projektmanagement ganz einfach: Man muss klare Ziele vorgeben, Fortschritt und Qualität permanent messen und überwachen, bei Schwierigkeiten rechtzeitig agieren und jeden erreichten Meilenstein feiern. Und man darf keinen Mitarbeiter mit seinen Sorgen alleine lassen. Jeder braucht eine ordentliche Aufgabe, Feedback und Wertschätzung, Ellbogenfreiheit und Kontrolle. Er darf Fehler machen, aber nicht zu viele, und bestimmte Fehler dürfen nie passieren.