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Unsere Software sichert den Projekterfolg unserer Kunden

Unsere Software sichert den Projekterfolg unserer Kunden

 

Es gibt Menschen, die schon früh wissen, wo sie hinwollen. Und es gibt Menschen wie Stephan Munsch, die ihren Weg über Neugier und Ausprobieren finden. Stephan zeigt, dass ein Weg in die IT nicht immer geradlinig verlaufen muss. Und dass fachliche Entwicklung oft genau dort beginnt, wo man sich traut, einen nächsten Schritt zu gehen. Auch wenn dieser zunächst nicht bequem ist.

Stephan ist Software Engineer* bei QAware. Aktuell arbeitet er in einem Projekt für eine weltweit agierende Rückversicherungsgesellschaft. Doch hinter seiner fachlichen Rolle steckt ein Mensch, der viel mehr mitbringt als „nur“ technisches Know-how. Wer mit Stephan spricht, merkt schnell: Hier ist jemand, der mit Ruhe und Klarheit auf Themen blickt, der Dinge einordnet, hinterfragt und mit einer sehr bodenständigen Haltung an Softwareentwicklung herangeht. Vielleicht ist es genau diese Mischung aus Präzision, Humor und echter Neugier, die ihn und seine Arbeit so besonders macht.


Was viele nicht wissen: Zwischen Code und Kostüm liegt oft weniger Abstand, als man denkt

Zum Einstieg in das Interview erzählt Stephan etwas, das viele vermutlich nicht mit einem Software Engineer verbinden würden: Er macht LARP - Live Action Role Play. Genauer gesagt: mittelalterliches Improvisationstheater mit aufwendig gestalteten Rollen, Gewandungen und viel Liebe zum Detail. Das reicht so weit, dass man für ein Event auch mal mehrere Wochenenden investiert, um einen authentischen Mantel selbst zu nähen.

Was auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnlich wirkt, passt bei näherem Hinsehen erstaunlich gut zu seiner beruflichen Rolle. Es geht um Welten, die man mitgestaltet und um das Einlassen auf neue Kontexte. Gerade in einer Arbeitswelt, die häufig laut, schnell und funktional ist, wirkt so ein Hobby fast wie ein bewusst gewählter Gegenpol und gleichzeitig wie eine Verlängerung einer Fähigkeit, die auch in der IT wertvoll ist: sich in Welten und insbesondere in Systeme hineinzudenken.


Der Weg in die IT beginnt nicht immer mit einem großen Aha-Moment

Stephans erster Kontakt mit IT war zunächst wenig spektakulär. Das Tastschreiben in der Schule gehörte nicht gerade zu den Momenten, die Begeisterung auslösten. Spannend wurde es erst, als eine neue Lehrkraft Informatik anders vermittelte: Binärrechnung verstehen, erste kleine Bash-Skripte schreiben, erleben, dass etwas passiert, wenn man einem System logisch strukturierte Anweisungen gibt. Dieses Gefühl, dass aus einer Idee eine Funktion wird, war ein erster wichtiger Zugang.

Darauf folgten weitere Schritte, die nicht unbedingt dem klassischen Idealweg entsprachen, aber gerade deshalb so wertvoll sind. Stephan machte zunächst ein Praktikum als Systemadministrator, absolvierte im selben Betrieb auch seine Ausbildung und entschied sich später dazu, sein Abitur nachzuholen und anschließend Informatik an der Technische Hochschule Rosenheim zu studieren. Erst Bachelor, dann Master. Erst Embedded Systems und hardware-nahe Entwicklung, dann Künstliche Intelligenz als Schwerpunkt im Master-Studiengang. Ein Weg, der deutlich macht: Entwicklung ist nicht linear. Sie entsteht durch Entscheidungen. Und manchmal auch durch die Einsicht, dass man den nächsten Schritt selbst möglich machen muss.

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Wie QAware Teil dieses Weges wurde

Schon während seines Masters kam Stephan als Werkstudent zu QAware. Er war zunächst in internen Themen unterwegs und legte unter anderem einen Grundstein für den Hausmeisterbot, einem Werkzeug um Prozesse in der Technischen Infrastruktur (TI) zu automatisieren, mit. Danach wechselte er in ein Projekt für einen internationalen Automobilhersteller, arbeitete am elektronischen Teilekatalog mit und war später in verschiedenen Projekten in unterschiedlichen Konstellationen eingebunden.

Das ist aus seiner Sicht gleichzeitig Chance und Herausforderung. Wer viele Projekte erlebt, baut schnell fachliche und technische Breite auf. Man lernt unterschiedliche Kontexte kennen, verschiedene Anforderungen, andere Arten, Architektur und Fachlichkeit zu denken. Und genau das zeigt sich als Stärke, die in der Zusammenarbeit mit Kunden* wichtig ist.


Ein Projekt, das zeigt, wie konkret Wirkung entstehen kann

Besonders in Erinnerung geblieben ist Stephan ein Projekt im Bereich Tunnelbau. Gemeinsam mit seinem Team arbeitete er an der Frage, ob sich der Verschleiß von Schneidwerkzeugen bei Tunnelbohrmaschinen vorhersagen lässt. Basierend auf Daten, die über Jahre aus verschiedenen Bohrvorhaben gesammelt wurden. Die Herausforderung war hoch relevant: Wenn Werkzeuge unerwartet ausfallen, kosten Wartungen enorm viel Zeit und Geld. Gleichzeitig lassen sich Ausfälle nicht einfach von außen beurteilen, weil die Maschinen während des Bohrvorgangs nicht zugänglich sind.

Die Aufgabe bestand darin, Muster in den Daten zu erkennen und ein Modell zu entwickeln, das kritische Zustände vorhersagen kann. Das Ergebnis war nicht nur technisch interessant, sondern auch direkt wirksam: Wenn man früher weiß, wann Wartung nötig wird, lassen sich Zeitpläne stabiler halten, Stillstände reduzieren und Ressourcen gezielter einsetzen. Aus dem Projekt entstand sogar ein wissenschaftliches Paper. Es ist ein gutes Beispiel dafür, wie tief QAware in fachliche Problemstellungen einsteigt und wie aus Datenanalyse am Ende ganz konkreter Mehrwert entsteht.


Wie sich Zusammenarbeit bei QAware anfühlt

Stephans Beschreibung der Zusammenarbeit bei QAware ist vielleicht einer der stärksten Teile des Interviews, weil sie sehr konkret wird. Er sagt nicht einfach, dass „alle an einem Strang ziehen“, obwohl auch das stimmt. Er erklärt vor allem, woran man das merkt: Wenn jemand mit einem Problem kommt und fragt, ob kurz Zeit ist, bekommt man kein Nein. Menschen nehmen sich Zeit. Weil man nur gemeinsam gute Lösungen findet.

Auch die Art, wie Feedback gegeben wird, hebt er deutlich hervor. Bei QAware geht es nicht darum, Fehler möglichst hart aufzuzeigen oder Kritik als Machtdemonstration zu nutzen. Feedback ist wohlwollend, konstruktiv und darauf ausgerichtet, dass das Team besser wird. Nicht die einzelne Person wird „abgewertet“, sondern gemeinsam wird geschaut, wie etwas in Zukunft besser laufen kann. Das ist ein großer Unterschied zu Umfeldern, in denen Feedback oft erst dann kommt, wenn bereits Frust entstanden ist.

Und genau hier zeigt sich ein zentraler Unterschied, den Stephan bei QAware erlebt: Gute Zusammenarbeit heißt nicht, dass alle immer sofort einer Meinung sind. Gute Zusammenarbeit heißt, dass man gemeinsam besser werden will.

Diese Haltung ist ein wesentlicher Teil dessen, was QAware für viele zu einem besonderen Ort macht. Sie hat direkte Auswirkungen auf Qualität. Denn wer sich traut, Fragen zu stellen, Unsicherheiten offen anzusprechen und Ideen einzubringen, produziert am Ende bessere Software. Das ist kein weicher Kulturfaktor am Rand - das ist ein echter Qualitätshebel.

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KI als Sparring-Werkzeug

Ein weiterer spannender Aspekt in Stephans Blick auf moderne Softwareentwicklung ist sein Umgang mit KI. Durch seinen Master-Schwerpunkt in KI bringt er nicht nur technisches Verständnis mit, sondern auch eine differenzierte Sicht. Für ihn ist KI ein gutes Werkzeug. Eines, das den Arbeitsalltag verändert. Aber eben keines, dem man blind vertrauen darf.

Er beschreibt sehr klar, dass sich die Arbeit von Entwicklern und Entwicklerinnen verändert hat. Sie ist deutlich spezifikationsgetriebener. Man muss präziser wissen, was man will, um KI sinnvoll einzusetzen. Gleichzeitig darf man die Verantwortung für den eigenen Code nie abgeben. Wer KI-generierten Output einfach übernimmt, verliert die Hoheit über das eigene System. Und genau das darf nicht passieren. Diese Haltung ist bezeichnend für den fachlichen Anspruch, der bei QAware spürbar ist: neue Technologien nutzen, ja - mit Verstand.


Was Stephan Menschen mitgibt, die in die IT wollen

Sein Rat ist einfach und gleichzeitig stark: Trau dich und sei neugierig. Mehr braucht es aus seiner Sicht nicht. Nicht den perfekten Lebenslauf. Nicht den einen „richtigen“ Startpunkt. Nicht die völlige Sicherheit, dass alles sofort klappt. Sondern den Mut, etwas anzufangen und die Neugier, weiterzulernen.

Für viele Personen, die überlegen, in die IT einzusteigen, ist diese Botschaft wichtig. Denn viele Hürden entstehen nicht aus fehlender Fähigkeit, sondern aus dem Gefühl, erst perfekt vorbereitet sein zu müssen. Stephans Weg zeigt etwas anderes: Lernen ist kein Nebeneffekt, sondern Kern dieser Branche. Entwicklung ist kein Ausnahmezustand, sondern Normalität. Und genau deshalb braucht die Tech-Welt Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Perspektiven und Wegen.


Was uns diese Geschichte mit auf den Weg gibt

Stephans Geschichte ist nicht nur ein schönes Porträt eines Mitarbeitenden. Sie zeigt auch, wie QAware arbeitet. Mit Teams, die sich gegenseitig besser machen. Mit einer Kultur, in der Fragen nicht als Schwäche gelten, sondern als Teil guter Arbeit. Und mit einem Qualitätsverständnis, das sich nicht in Schlagworten erschöpft, sondern im Alltag bewiesen wird.

Für Kunden*, Mitarbeitende und IT-Talente bedeutet das: Sie arbeiten mit Menschen, die mitdenken, die challengen, die Verantwortung übernehmen und deren Anspruch nicht am Vertrag endet. Sie begegnen einer Haltung, die nicht nur zeigt, was die Menschen bei QAware können, sondern auch, wie neugierig sie sind und eine ausgesprochene Lust haben, sich weiterzuentwickeln. Es gibt Orte, an denen man wachsen kann, ohne sich verbiegen zu müssen.

Und am Ende zeigt Stephans Geschichte genau das, was QAware im Kern ausmacht: fachliche Stärke und menschliche Haltung müssen kein Widerspruch sein, sondern bedingen sich einander.


* Geschlecht, Herkunft etc. sind für uns keine Bewertungskriterien. Hauptsache, du bist genauso technologiebegeistert wie wir.

Ein Beitrag von

Sabine Lange

Sabine Lange ist Senior Referentin für Personalmarketing & Employer bei QAware und seit Anfang des Jahres 2023 im Unternehmen [...]